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Über die Burg von Bled

Auf einem steilen weißen Felsen hoch über dem smaragdfarbenen See thront eine der ältesten Burgen in Slowenien. Mit ihrer mächtigen Anlage, der einzigartigen Lage und dem Ausblick begeistert die 1000 Jahre alte Burg ihre Besucher.

Die in der Vergangenheit mit dem mitteleuropäischen Raum verbundene Burg ist auch heute ein lebhafter kultureller Knotenpunkt. Hier verbindet sich die Gegenwart mit der Vergangenheit und der Zukunft.

Durch die Jahrhunderte hindurch wurde die Burg von Bled mit der Ortschaft Bled in Slowenien und in der ganzen Welt bekannt. Wer von den Aussichtsterrassen der Burg über den See mit der Insel und das umliegende Land, umgeben von den Gipfeln der Karawanken und Julischen Alpen, blickt, wird diesen Ausblick niemals vergessen. Dies beschrieb schon der größte slowenische Dichter France Prešeren in seinen Gedichten: „Das Krainer Land kennt keine schönere Stätte, die sich mit dem Paradies verglichen hätte.“

Geschichte

Jahr
1004 - 10111011 - 13711371 - 15741597 - 16221803 - 18131838 - 19371945 -19611999 - 2017
Castellum Veldes – Burg von Bled

Castellum Veldes – Burg von Bled

Am 10. April 1004 schenkte der deutsche Kaiser Heinrich II. im italienischen Trient dem Bischof Albuin von Brixen und seinem Bistum als Dankeschön für die Unterstützung bei der Stärkung der deutschen Herrschaft in diesem Teil Norditaliens den Besitz Bled im Krainer Land.  Obwohl es in dieser Schenkungsurkunde keinen Hinweis auf die Burg gibt, stand auf dem steilen weißen Felsen über dem See von Bled höchstwahrscheinlich schon ein romanischer Turm.

Die Burg von Bled eine der ältesten Burgen in Slowenien
Bei der nächsten Erwähnung von Bled im Jahre 1011, die ebenfalls auf eine Schenkungsurkunde des Kaisers Heinrich II. zurückgeht, ist mit diesem Namen ausdrücklich die dortige Burg auf dem Felsen – das Castellum Veldes – gemeint. Diese zweite Schenkungsurkunde aus dem Jahr 1011 beweist, dass die Burganlage schon stand. Heinrich II. schenkte mit dieser Urkunde dem Nachfolger von Bischof Albuin, Bischof Adalberon, die Burg von Bled und noch einen Grundbesitz mit 30 königlichen Bauernhöfen. In dieser Schenkungsurkunde ist die Burg von Bled (Castellum Veldes) auch zum ersten Mal erwähnt und gehört daher zu den ältesten in schriftlichen Quellen erwähnten Burgen in Slowenien.

Die Ländereien von Bled von Ministerialen verwaltet und geschützt

Die Ländereien von Bled von Ministerialen verwaltet und geschützt

Die Brixner Bischöfe hatten niemals in Bled gelebt und kamen nur sehr selten aus dem fast 300 km entfernten Brixen hierhin, daher wurden die Ländereien zuerst von Ministerialen des Bischofs verwaltet und geschützt und später bis zum Jahr 1349 von den Rittern von Veldes. Bis ins Krainer Land waren es im Viergespann sechs Tagesritte durch Täler, wo unzählige Gefahren lauerten. Die Ländereien von Bled wurden außer von Ministeralen auch von Vögten und Kastellanen nach dem Feudalrecht verwaltet.

Im Jahr 1511 zerstörte ein starkes Erdbeben auch die Burg von Bled. Alle damaligen Bewohner flohen, da sie überzeugt waren, dass die Burg in den See gestürzt sei. Der entstandene Schaden wurde erst gute 60 Jahre später behoben. Besondere Aufbauarbeiten nach dem Erdbeben leistete vor allem Baron Herbard von Auersperg (Turjak).

Die Bischöfe von Brixen gaben die direkte Verwaltung auf

Die Bischöfe von Brixen gaben die direkte Verwaltung auf

Mitte des 14. Jahrhunderts (1371) gaben die Bischöfe von Brixen die direkte Verwaltung der Burg auf und gaben diese als Garantie für geliehenes Kapital dem damaligen Verwalter Konradt von Kreigh in Pacht. Die Familie von Kreigh herrschte fast 200 Jahre lang in Bled (1371–1558).

Nach der Familie Kreigh und ihren Verwandten, der Familie von Turn, kam es zum Wechsel. Wegen Verletzung der Rechte der Bauern und groben Verhaltens gegenüber den Untertanen unter deren Verwaltung schlossen sich auch die Bauern von Bled 1515 dem Windischen Bauernaufstand an. Die Pacht übernahm der Held im Kampf gegen die Türken, Baron Herbard von Auersperg (Turjak).

Katechismus und dem Abecedarium. Aufgrund seiner protestantischen Überzeugung musste Herbard von Auersperg 1574 Bled verlassen.

Die Burg von Bled wurde von Hauptleuten aus dem Adel und später aus dem Bürgertum verwaltet

Die Burg von Bled wurde von Hauptleuten aus dem Adel und später aus dem Bürgertum verwaltet

Die Bischöfe von Brixen gaben das Pachtwesen auf und ernannten Hauptleute, die bis zum 18. Jahrhundert aus dem Adel, später dann aus dem Bürgertum stammten. Zu den wichtigsten gehörten die Adelsfamilien von Eggenberg und von Auersperg, von Petschacher und von Gallenfels und viele andere. Einige lebten in Bled, andere ließen den Besitz von Verwaltern verwalten.

Naturkatastrophen auf der Burg von Bled
Die Burg von Bled wird von einer Reihe von Naturkatastrophen heimgesucht. Zweimal gab es einen Blitzeinschlag, der einen schlimmen Brand verursachte, der einen Großteil der Burganlage zerstörte. Im Jahr 1690 wurde die Burg abermals von einem starken Erdbeben beschädigt. Die unbewohnbare Burg wurde dann von der Familie der Barone von Gallenfels wieder aufgebaut (Pläne der Burg aus dem Jahr 1695 werden im Brixener Bischofsarchiv aufbewahrt).

Ende der 800-jährigen Brixner Herrschaft

Ende der 800-jährigen Brixner Herrschaft

Nach 800 Jahren endete die Herrschaft des Bistums von Brixen und 1803 wurden die Ländereien von Bled, zu denen auch die Burg mit Umgebung gehörte, auf Erlass der Wiener Hofkommission verstaatlicht.

Die Burg von Bled zu Zeiten der Illyrischen Provinzen
Als Napoleon 1809 das Krainer Land besetzte, fielen die Ländereien von Bled an die Illyrischen Provinzen. Von 1809 bis 1813, zur Zeit der Illyrischen Provinzen, waren die Ländereien und die Burg von Bled Eigentum des französischen Staates. Die Einnahmen fielen an den Generalgouverneur, Marschall Auguste Marmont.

Die Burg von Bled im Wechsel der Eigentümer

Die Burg von Bled im Wechsel der Eigentümer

Im Jahr 1838 bekamen die Brixner Bischöfe den Besitz zurück, einschließlich der Ländereien und der Burg von Bled. Nach der Abschaffung der Feudalordnung im Jahre 1848 konnten sie die Burg wegen zu hoher Kosten nicht mehr halten und verkauften sie dem bürgerlichen Unternehmer Viktor Ruard.

Viktor Ruard und Adolf Muhr
Der Inhaber der Eisenhütte von Jesenice Viktor Ruard wurde 1858 auch Eigentümer der Ländereien von Bled. Einige Jahre behielt er nur die Burg, während er den See, das Bauland um den See und die weitläufigen Wälder des Besitzes an die Krainer Industriegesellschaft verkaufte. Die Burg und die dazugehörigen Ländereien verkaufte er dann 1882 dem Großhändler Adolf Muhr.

Ivan Kenda und seine Träume vom Hotel in der Burg von Bled
Im Jahr 1918 wurde die Burg mit dem See und der Insel vom engagierten heimischen Hotelier Ivan Kenda erworben. Seine großen Pläne, die Burg zu einem Hotel und Restaurant umzubauen, fanden aufgrund von Schulden ein trauriges Ende. Sein Vermögen wurde zuerst von der Genossenschaftlichen Wirtschaftsbank und danach vom Draubanat beschlagnahmt.

Nach Plänen von Bitenc erhielt die Burg ein modernes Erscheinungsbild

Nach Plänen von Bitenc erhielt die Burg ein modernes Erscheinungsbild

In der Nachkriegszeit verfiel die Burg unaufhaltsam, bis man 1952 mit der fachlichen Restaurierung der Burg unter der Leitung des Nationalmuseums und nach Plänen des Architekten Tone Bitenc (1920–1977) begann. Der Schüler des namhaften Architekten Jože Plečnik erhielt für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen und wurde dank der fachlichen Restaurierung der Burg von Bled zum Professor an der Technischen Fakultät in Ljubljana ernannt. Die Finanzmittel für die Restaurierung der Burg stellten der damalige Staat (Jugoslawien) und die Gemeinde Bled zur Verfügung.

Die umfangreiche Restaurierung dauerte zehn Jahre und wurde 1961 abgeschlossen. Die Burg erhielt ein modernes Erscheinungsbild, um den Anforderungen der touristischen Nutzung besser gerecht zu werden.

Die Burg von Bled als Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung

Die Burg von Bled als Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung

Mit dem Erlass der Regierung der Republik Slowenien wurde die Burg von Bled am 9. 9. 1999 zum Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung erklärt, das seit 2007 vom Amt für Kultur Bled verwaltet wird.

Restaurierung
Neben dem Museumsteil 2008 wurde in den nachfolgenden Jahren der größte Teil der Burg von Bled restauriert oder mit neuen Räumen und Inhalten ergänzt. Die Besucher können die Burg besser und auf persönlichere Art kennenlernen, und zwar mit einem Tastführer für Blinde und Sehbehinderte sowie mit einer Audio-Guide-App in 19 Sprachen.

Veranstaltungen
In der Burg von Bled gibt es jedes Jahr ein buntes und abwechslungsreiches Programm an Veranstaltungen, von Musikfestivals bis zu Kinderveranstaltungen, von mittelalterlichen Theateraufführungen bis zu unterschiedlichen Ausstellungen und Museumsabenden.

Legende

Um das Jahr 1500 war Hartman von Kreigh Pächter der Burg von Bled. Er war jedoch kein guter Herr und so begehrten die Bauern gegen ihn auf und beschwerten sich über ihn beim Bischof und Kaiser. Als Hartman von Kreigh eines schönen Tages spurlos verschwand, hieß es, er sei wohl von Räubern ermordet worden. Vielleicht übten die Bauern sogar Selbstjustiz, keiner weiß dies so genau. Der Burgherr wurde nie mehr gesehen. Auf der Burg betrauerte ihn seine Witwe Polixena, die ebenfalls unbarmherzig über die Ländereien herrschte und von den Untertanen auch noch den letzten Heller abverlangte.

In ihrer großen Trauer nahm sie all ihr Gold und Silber, welches sie in Truhen versteckte, und ließ zum Andenken an ihren Gemahl eine Glocke für die Kapelle auf der Insel von Bled gießen. Als die Bootsleute die Glocke zur Insel bringen wollten, brach ein gewaltiger Sturm aus und ließ das Boot samt Besatzung und Fracht sinken. Die Glocke, die im Schlamm versunken war, soll in stürmischen Nächten auch noch heute aus den Tiefen des Sees zu hören sein. In unsagbarer Trauer verließ Polixena die Burg und ging in ein Kloster in Rom. Als der Papst von ihrer traurigen Geschichte erfuhr, gab er eine neue Glocke in Auftrag und ließ diese zur Insel bringen.

Präsentation

Museum

Im barocken Teil des Burganlage, den Sie von der oberen Burgterrasse betreten, ist die Dauerausstellung des Nationalmuseums Sloweniens zu besichtigen, die Sie durch die bewegte Geschichte von Bled und seiner Einwohner führt.

Die Darstellung der Geschichte des Bleder Winkels von der Entstehung der Landschaft bis in die heutige Zeit wird in Themenbereichen vorgestellt, in denen sich die Natur, der Alltag der Menschen, das Handwerk, die Geisteskultur und all jene Faktoren, die das Leben in diesem wunderschönen Teil Sloweniens prägten, verbinden.

Der Paradiesvogel – Fund aus dem 6. Jahrhundert

In der Burg ist auch der Paradiesvogel, eines der schönsten Funde aus dem 6. Jahrhundert n. Ch. ausgestellt. Die pfauenförmige Anstecknadel (Damenschmuck) wurde von Archäologen in der Meierei unterhalb der Burg von Bled ausgegraben. Der Pfau, ein wunderschöner Vogel, der im Garten Eden lebt, symbolisiert die Quelle des Lebens und des Reichtums. Wie schon in der Vergangenheit und Gegenwart wird Bled auch in Zukunft all diese Werte verkörpern.

Burgkapelle

Auf der oberen Burgterrasse steht eine wunderschöne gotische Kapelle aus dem 16. Jahrhundert, die dazu einlädt, ihre mit barocken Fresken geschmückten Räumen zu besichtigen. Die Burgkapelle ist den Bischöfen und Schutzpatronen des Bistums von Brixen in Tirol – dem hl. Albuin und dem hl. Ingenuin – geweiht.

Nach dem zweiten starken Erdbeben 1690, das die Burg von Bled nahezu zerstört hatte, wurde die Kapelle erhöht und mit einem barocken Gewölbe versehen. Während der Umbauarbeiten im barocken Stil oder kurz darauf wurde sie auch mit Fresken ausgeschmückt. An der Nordwand ist der deutsche Kaiser Heinrich II. abgebildet, der am 10. April 1004 dem Brixner Bischof Albuin den Grundbesitz von Bled schenkte. An der Südwand ist seine Gemahlin, die heilige Kunigunde, abgebildet.

Am 10. April 2014, dem Festtag der Gemeinde Bled, wurde die Kapelle vom Bischof von Ljubljana Andrej Glavan und dem Bischof von Bolzano-Brixen Dr. Ivo Muser erneut geweiht und dient somit wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung. In der Kapelle finden heute auch kirchliche Trauungen statt.

Burgdruckerei

In der Burgdruckerei können Sie die Darstellung des Buchdrucks auf einer Rekonstruktion von Gutenbergs Druckerpresse besichtigen und mit Hilfe des Druckermeisters eine Erinnerungsurkunde drucken.

Der Grundbesitz von Bled wurde für das Bistum Brixen von Ministerialen, Vögten und Kastellanen nach dem Feudalrecht verwaltet. Später gaben die Bischöfe von Brixen den Besitz in Pacht. Einer der Pächter war auch der Held aus dem Kampf gegen die Türken, Herbard VIII., Freiherr von und zu Auersperg (Turjak). Während seiner Pachtzeit war die Burg eine Hochburg des Protestantismus. Im Juni 1561 besuchte die Burg auch der slowenische Protestantenführer und Reformator Primož Trubar (dt. Primus Truber). Er war Begründer der slowenischen Schriftsprache und Autor der ersten zwei Bücher in slowenischer Sprache, des Katechismus und des Abecedariums. Die beiden Bücher wurden auf der alten Gutenberg-Druckerpresse im Jahr 1550 in Tübingen gedruckt.

Primož Trubar ist auch ein Gedenkzimmer gewidmet, in dem sein Leben und seine Bedeutung für die slowenische Sprache dargestellt sind. Das Gedenkzimmer befindet sich über der Druckerei.

Burgweinkeller

Für alle Liebhaber erstklassiger Weine ist der Besuch des Weinkellers in der Burg die richtige Adresse. Treten Sie ein und genießen Sie die Symbiose von Farben, Düften und Aromen.

Der Weinkeller der Burg lädt ein, die dort gelagerten Spitzenweine zu probieren und bei der traditionellen Abfüllung des Weines aus Eichenfässern in Flaschen zuzusehen. Die Besucher können als Andenken eine Flasche Wein selbst abfüllen und diese dann mit Korken und Wachssiegel versehen. Dazu erhalten sie eine Erinnerungsurkunde.

Der Wein ist die Träne der Erde, ein Geschenk des Himmels und der Sonne, der Saft des Lebens. Wir laden Sie ein, unseren Weinkeller zu besuchen, in dem ausgezeichnete Weine aus dem in der küstennahen Region Primorska gelegenen Dorf Dornberg im Unteren Vipava-Tal lagern.

 

Burgmauer

Von der Burgmauer hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Dörfer Zasip und Gorje. Das Dorf Zasip ist auch der „Altar von Oberkrain“, wie das Dorf vom größten slowenischen Dichter France Prešeren bezeichnet wurde.

Vom ältesten Grundriss der Burg von Bled ist bis heute nur noch die romanische Mauer mit dem Eingangsturm erhalten. Durch die Scharten im Wehrgang sind die Gipfel der Karawanken und die Hochebene Mežakla zu sehen. An Sommertagen lässt das Sonnenlicht der aufgehenden Sonne die Scharten wie eine natürliche Uhr erscheinen.

Von der Burgmauer hat man einen schönen Ausblick auf die Dörfer Zasip und Gorje. Vom Gipfel des Hom, der Anhöhe hinter dem Dorf, bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf Bled mit Umgebung.

Die Dörfer umgeben im Norden der Fluss Radovna mit der 1,6 km langen wunderschönen Klamm Vintgar, im Westen die Eisenbahnstrecke Podhom-See von Bled, im Osten der Fluss Sava Dolinka und im Süden die weite Ebene, die sich in Richtung Bled öffnet.

Galerie STOLP

Beim Besuch der Burg von Bled laden wir Sie ein, die momentane Ausstellung in der Galerie Stolp im Turm zu besichtigen, deren Eingang sich an der unteren Burgterrasse befindet. Die Ausstellung kann täglich während der Öffnungszeiten der Burg besichtigt werden.

In der Burg von Bled gibt es regelmäßige Ausstellungen, in denen verschiedene Künstler und ihre Werke ausgestellt werden, darunter Fotografen, Maler und Meister der zeitgenössischen angewandten Kunst.

In der Galerie Stolp haben bisher schon zahlreiche bekannte Künstler ausgestellt, wodurch die Galerie zu einem wichtigen kulturellen Treffpunkt der schönen Künste wird.

Arnold-Rikli-Gedenkzimmer

Beim Besuch der Burg von Bled erwartet Sie ein ganz besonderer Raum, in dem Sie einen Teil der Therapien sehen können, welche die Vorgänger des modernen Wellness schon vor über 160 Jahren eingeführt haben!

Im restaurierten Raum im dritten Stockwerk des Rundturms aus der Renaissance gibt es die Dauerausstellung, die das Leben und Wirken des bekannten Schweizer Heilpraktikers Arnold Rikli darstellt.

Bled wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Thermalkurort in der Welt bekannt, als 1855 der Schweizer Arnold Rikli, einer der bekanntesten Ärzte und Begründer der atmosphärischen Kur, die Bled in der Welt bekannt machte, seine Heilmethode anzuwenden begann. Diese basierte auf Licht-, Luft-, Sonnen- und Wasserbädern, auf Diätkost und Aufenthalt in der Natur.

Riklis Heilmethode lockte zahlreiche wohlhabende Gäste aus ganz Europa nach Bled und förderte auf diese Weise auch die weitere Entwicklung des Kurtourismus in Bled.

Entdecken Sie Museen und Orte der Region Gorenjska

Mit modernen visuellen Informationspunkten, die sich im obersten Stockwerk des Rundturms befinden, können Sie durch die Landschaft der natürlichen und kulturellen Schönheiten, durch die umliegenden Ortschaften und Museen schlendern.

Der Burgturm ist einer der schönsten Aussichtspunkte, von dem man die Region von Zgornja Gorenjska (Oberes Oberkrain) bewundern kann. Die Alpenlandschaft, umgeben von den Karawanken auf der einen und den Julischen Alpen mit dem Triglav (dem höchsten Gipfel Sloweniens) auf der anderen Seite, umfasst die Ortschaften Bled, Gorje, Bohinj, Lesce, Radovljica, Žirovnica, Jesenice und Kranjska Gora.

Die mit Flüssen durchzogene Landschaft überrascht mit Wasserfällen und verborgenen Tälern am Fuße der hohen Gipfel, mit einem reichen Kultur- und Landschaftserbe sowie mit der Gastfreundlichkeit der Einwohner.

Café

Am Eingang in die Burg von Bled begrüßt Sie im unteren Burghof das Burg-Café, in dem Sie slowenische Spitzenweine und Craft-Biere probieren können.

In den heißen Sommermonaten gibt es hausgemachte Limonade, Eistee oder Eiscreme nach Maß. Im angenehmen Ambiente inmitten der Burgmauern werden Sie vom unvergesslichen Ausblick auf die kleine Insel inmitten des Sees, mit duftendem Kaffee und mit der Königin von Bled – der Cremeschnitte – verwöhnt. Kommen Sie auf die Burg und lassen Sie sich verwöhnen! 

Das Café ist von Mai bis November geöffnet. 

Bienenhaus

Die Region Gorenjska ist nicht nur für ihre zahlreichen Naturschönheiten bekannt, sondern auch als Heimat einer autochthonen Bienenart – der Krainer Biene, worauf die Slowenen ganz besonders stolz sind. 

Im wunderschönen Ambiente der Burg von Bled befindet sich neben dem Restaurant und dem Café auch der Boutique-Shop mit dem Namen Burgbienenhaus, in dem an allen Tagen der Woche verschiedene Honigprodukte slowenischer Anbieter, geführte Gratisverkostungen mit über 20 Honigsorten, handgemachte Produkte und unikale Andenken aus Slowenien angeboten werden und wo die Besucher die einzigartige Innendekoration und das Design in Form eines Bienenstocks erleben sowie Interessantes über die slowenische Imkerei lernen können. 

Restaurant der Burg von Bled

Haben Sie nach der Besichtigung der Burg von Bled Lust auf gutes Essen, einen edlen Tropfen oder nur einen ausgezeichneten Kaffee, vielleicht mit einer köstlichen Süßspeise? Dies können Sie auf der Burgterrasse genießen, von der Sie einen wunderschönen Ausblick auf die märchenhafte Umgebung haben.

Im Restaurant der Burg von Bled werden lokale und regionale Gerichte auf moderne und raffinierte Art zubereitet, die aber zugleich das gastronomische Erbe der Region Gorenjska (Oberkrain) und Sloweniens bewahren. In Zusammenarbeit mit der lokalen Umgebung bereiten die Küchenchefs des Restaurants Jezeršek im Burgrestaurant kulinarische Erlebnisse für Staatsgäste, Reisegruppen oder individuelle Gäste zu.

Die Burg von Bled wird somit zu einem Punkt, den Sie auf Ihre kulinarische Landkarte setzen sollten. Dazu kommt, dass der Ausblick aus dem großen Panoramafenster des modern eingerichteten Restaurants zu den schönsten und romantischsten Ausblicken gehört, die Sie je gesehen haben!

Besuchen Sie uns

Wir möchten Sie gerne zu einem Besuch einladen. Informieren Sie sich und wählen Sie die Art von Besuch, die Ihnen am besten zusagt. Sie können Ihren Besuch in Gänze planen. Bei der Besichtigung der Burginhalte ist der Audioguide eine große Hilfe.